Bewertung der Realisierbarkeit von Windparkvorhaben in der deutschen Ostsee

Auftraggeber: Vattenfall Europe Transmission GmbH

Bewertung der Realisierbarkeit von geplanten deutschen Ostsee-OWP-Projekten

Am 17.12.2006 trat das Gesetz zur Beschleunigung von Planungsverfahren für Infrastrukturvorhaben (InfraStrPlanVBeschlG, „lnfrastrukturplanungsbeschleunigungsgesetz“) in Kraft, das mit Artikel 7 Nr. 3 u.a. auch die Planung und Realisierung von Leitungsneubauten vereinfachen soll.

In der Ergänzung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) u.a. um die §§ 17 (2a) und 118 (7) sind nunmehr die Übertragungsnetz-Betreiber für den rechtzeitigen Anschluss von geplanten deutschen Offshore-Windparks (OWP) direkt auf See verantwortlich – unter der Voraussetzung, dass bis Ende 2011 mit deren Errichtung begonnen worden ist.

Vor diesem Hintergrund hat die Vattenfall Europe Transmission GmbH, der zuständige Übertragungsnetzbetreiber für nahezu den gesamten deutschen Ostseeraum, im Frühjahr 2007 eine Gruppe von Gutachtern (Offshore-Gutachterkonsortium) mit einer objektiven Bewertung der Realisierbarkeit von geplanten deutschen Ostsee-OWP-Projekten beauftragt.

Die OECOS GmbH ist neben dem Rechtsanwaltsbüro Kuhbier sowie den Firmen IMS GmbH, de la Motte GmbH und Windguard GmbH Teil dieses Gutachterkonsortiums und vertritt dabei Umweltplanung sowie naturräumliche und verfahrensbezogene Aspekte.

Um eine objektive und nachvollziehbare Gesamtbewertung und einen neutralen Vergleich der einzelnen OWP-Projekte zu ermöglichen, wurden die wichtigsten zeitkritischen Projektschritte und deren Einflussfaktoren ermittelt und in einem Kriterienkatalog dokumentiert. In einem weiteren Schritt wurde die Bewertung der Vorhaben auf Grundlage des Kriterienkatalogs durchgeführt und ausführlich begründet.