Aktuelle Vorhaben

11.04.2018

Das Umweltbundesamt hat eine von uns mitbearbeitete Studie veröffentlicht: 

Unterirdische Raumplanung und nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung am Beispiel von ausgewählten Regionen

Die gemeinsam mit den Partnern Öko-Institut G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und team ewen GbR.erarbeitete Studie hat zum Ziel Erkenntnisse zur Umsetzbarkeit konzeptioneller Ansätze einer nachhaltigen, vorausschauenden, vorsorgenden unterirdischen Raumplanung in der Planungspraxis darzulegen. Hintergrund sind die wachsenden Nutzungsmöglichkeiten des unterirdischen Raumes einschließlich damit einhergehender potenzieller Nutzungskonflikte und des Schutzes von Umweltgütern, allen voran der Grundwasserschutz. Es gilt die begrenzte Ressource unterirdischer Raum effizient zu nutzen und gleichzeitig die Nutzungsoptionen auch für die kommenden Generationen offen zu halten. Neben den klassischen Nutzungen können zukünftig weitere Nutzungsoptionen hinzutreten, die den Nutzungsdruck im Untergrund erhöhen und die Frage nach seiner koordinierenden und vorsorgenden Planung aufwerfen. Treiber dieser Debatte waren die Gasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten mittels Fracking und die Ablagerung von Kohlenstoffdioxid.

In der Projektarbeit fand zunächst eine umfassende Befragung relevanter Akteure statt. Zudem wurden verschiedene (Modell-)Planungsregionen und damit gleichzeitig unterschiedliche geologische Ausgangssituationen betrachtet. Zur Simulation der praktischen Vorgehensweise bei der unterirdischen Raumplanung wurde ein Planspiel durchgeführt.

18.01.2018

Das Bündnis Hamelner Erklärung e.V. beauftragt die OECOS GmbH mit der kritischen Begleitung des Raumordnungsverfahrens zur Oberweserpipeline

Am 18.01.2018 ist ein weiteres Schwerpunktthema in den Fokus des von der OECOS GmbH seit langem beratenen Bündnisses Hamelner Erklärung e.V. gerückt - die Reduzierung der Salzbelastung durch die Kali-Industrie und mögliche Schutzmaßnahmen zur Steigerung der Wasserqualität von Werra und Weser. Damit greift das Landkreisbündnis ein Thema auf, welches die an der Weser liegenden Landkreise auf insgesamt über 450 Flusskilometern seit vielen Jahren beschäftigt. 

Dem frisch gegründeten Bündnis-Ausschuss zur Weserversalzung gehören im ersten Schritt 6 Landkreise (Hameln-Pyrmont, Höxter, Holzminden, Kassel, Nienburg, Schaumburg) und 3 Städte (Beverungen, Hameln, Höxter) an. Viele weitere haben bereits ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet. Der Kali- und Salzabbau  in der hessisch-thüringischen Kali-Region führt seit über einem Jahrhundert zu gewaltigen Mengen an hochschädlichen Rückständen. Der trockene Teil dieser Abfälle wird überwiegend oberirdisch zu riesigen Halden aufgeworfen, die flüssigen Produktionsabwässer in die Werra eingeleitet oder in eine Gesteinsschicht verpresst. Händeringend wird vom Bergbauzunternehme nach kurzfristigen Entsorgungsalternativen zur Aufrechterhaltung der Produktion gesucht, im Moment wird dafür die Fernableitung sehr großer Mengen gewässerschädlicher Salzabässer direkt in die Oberweser vorbereitet. „Die Verlagerung der nach wie vor ungelösten Umwelprobleme vom Produktionsstandort nunmehr an die Oberweser ist nicht die Lösung, weder für K+S und schon gar  nicht für uns Flussanlieger. 

Das Landkreisbündnis „Hamelner Erklärung“ steht für eine innovative Form der überregionalen Zusammenarbeit. Entstanden ist es aus der länderübergreifenden Betroffenheit vieler Landkreise durch den von den Übertragungsnetzbetreibern TenneT TSO und TransnetBW geplanten Korridor zum Bau von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen (HGÜ) im Rahmen des Netzentwicklungsplans der Bundesrepublik Deutschland. Über 20 Landkreise und Regionen aus den Bundesländern Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern unterzeichneten im Dezember 2014 gemeinsam die „Hamelner Erklärung“. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde das Landkreisbündnis von der OECOS GmbH beraten.

 21.02.2017

Mitgliederversammlung der SuedLink-Landkreise

Auf der Mitgliederversammlung der SuedLink-Landkreise stellte die OECOS GmbH eine Stellungnahme zum derzeitigen Stand der SuedLink-Planungen vor. Artikel in der DEWEZET hier

03.11.2016

Endspurt bei Info-Veranstaltungen zu SuedLink

In den letzten vier Wochen hat die OECOS GmbH, zusammen mit der Rechtsanwaltsgesellschaft De Witt, rund 15 Landkreise im Rahmen der SuedLink-Veranstaltungen besucht. Vor Ort gab es regen Austausch mit den Bürgern zu juristischen und umweltfachlichen Themen rund um die neu geplanten Trassen-Korridore des SuedLink.

Wir haben eine Auswahl an Berichterstattungen in unserem Pressespiegel zusammengestellt.

Bis zum 17.11.2016 finden die letzten Info-Veranstaltungen in den Landkreisen statt.

 

19.10.2016

Wo verstecken sich die Widerstände?

Nachdem die OECOS GmbH letzte Woche in verschiedenen hessischen Landkreisen mit den Bürgern über mögliche Raumwiderstände und umweltfachliche Aspekte des SuedLink diskutiert hat; sind Prof. Dr. Karsten Runge und Dr. Christian Butzeck diese Woche bei den Veranstaltungen in Bayern zugegen.

Die Kinzigtal Nachrichten berichten

 

11.10.2016

SuedLink-Infoveranstaltungen

Im Rahmen der Info-Veranstaltung zu SuedLink hat die OECOS GmbH zusammen mit der De Witt Rechtsanwaltsgesellschaft eine erste Stellungnahme im Namen des Landkreisbündnisses Suedlink zu den kürzlich von TenneT veröffentlichten neuen Trassenkorridoren gegeben.

Die ersten von rund 35 Landkreisen in denen diese Bürgerveranstaltungen stattfinden waren Landkreis Fulda und Landkreis Werra-Meißner.

Die Osthessener Zeitung schreibt dazu...

 

 

21.06.2016

Vortrag Minimierungsmaßnahmen und Baubegleitung zum Schutz des Bodens bei Erdkabeltrassen

Die Landkreise der Hamelner Erklärung veranstalten am 21. Juni 2016 in Fulda eine erste Fachkonferenz zu den rechtlichen Anforderungen an und der guten fachlichen Praxis für HGÜ-Leitungen. Erstes Thema der geplanten Konferenzreihe ist der „Bodenschutz an HGÜ-Erdkabeltrassen“. Prof. Dr. Karsten Runge referierte zu möglichen Minimierungsmaßnahmen und Baubegleitung zum Schutz des Bodens bei Erdkabeltrassen. Die Landkreise der Hamelner Erklärung setzen sich für ein transparentes und offenes Verfahren zur geplanten Gleichstromtrasse SuedLink ein. Die Fachkonferenzen dienen dazu, sich zum weiteren Vorgehen zu verständigen. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website der Hamelner Erklärung.

27.03.2015

Die OECOS GmbH ist gemeinsam mit der SAG GmbH, Langen, und der Leuphana Universität, Lüneburg an dem F+E-Vorhaben des Bundesamtes für Naturschutz zu folgendem Thema beteiligt:
„Bewertung innovativer 380 kV-Freileitungsmastsysteme bezüglich deren rechtlicher Zulässigkeit sowie Landschaftsbildauswirkungen in unterschiedlichen Einsatzgebieten“.
Es geht darum, eine frühzeitigere Berücksichtigung des Landschaftsbildes sowie eine Reduzierung visueller Auswirkungen auf das Landschaftsbild durch raumverträglichere Mastkonzepte zu prüfen. Bei den von der SAG GmbH zu entwickelnden neuen Mastkonzepten müssen auch denkbare Beeinträchtigungen, insbesondere der Avifauna, im Blick behalten und entsprechend mit untersucht sowie Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Von der OECOS GmbH sind im angestrebten Vorhaben folgende Arbeitsschritte vorgesehen:

  • Visualisierung und visuelle Bewertung innovativer Freileitungskonzepte sowohl für sensible Bereiche als auch für die Normallandschaft
  • Bewertung von verschiedenen Mastsystemen der Höchstspannungsebene hinsichtlich deren Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Erholung 
  • Analyse und Bewertung der Auswirkungen innovativer Freileitungskonzepte auf die Avifauna 

12.12.2014

Die Firma Tennet hat für die nach dem Bundesbedarfsplan 2012 geplante Gleichstrom-Höchstspannungstrasse zwischen Wilster (Schleswig-Holstein) und Grafenrheinfeld (Bayern) am 12.12.2014 einen NABEG § 6 Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Die von Tennet ins Auge gefasste Vorzugsvariante der Planung ist jedoch schon seit längerem von Tennet aktiv öffentlich propagiert worden. Insgesamt 18 Landkreise haben daher ebenfalls am 12.12.2014 die sogenannte "Hamelner Erklärung" unterzeichnet, welche im Januar dem Präsidenten der Bundesnetzagentur übergeben wird. Darin enthalten sind Forderungen an die Behörde, den Antrag des Netzbetreibers Tennet sorgfältig zu prüfen, wobei die Notwendigkeit der Trasse in Verbindung mit der Bedeutung der Energiewende grundsätzlich nicht in Frage gestellt wird. Die Unterzeichner der Hamelner Erklärung fordern jedoch eine intensive fachliche Beteiligung der Landkreise und Kommunen bei der Auswahl des Trassenverlaufs. Das bisherige Vorgehen Tennets bei der Auswahl der möglichen Trassenverläufe ist im Hinblick auf Transparenz und gute fachliche Praxis angreifbar. Die Landkreisvertreter interessiert v.a., nach welchen Kriterien der Netzbetreiber zur Auswahl der großräumigen Korridore gekommen ist. 

Zur planerischen Unterstützung der in der Hamelner Erklärung zusammengeschlossenen Landkreise wurde die OECOS GmbH Ende 2014 beauftragt, den SuedLink NABEG §6-Antrag fachlich kritisch zu prüfen und Vorschläge für die Antragskonferenzen auszuarbeiten.

27.08.2014

Gemeinsam mit dem ÖKO-Institut (Federführung), der G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH, dem team ewen und dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung erhält die OECOS GmbH vom Umweltbundesamt den Zuschlag für das F+E Vorhaben "Unterirdische Raumplanung und nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung am Beispiel von ausgewählten Regionen" (FKZ 3711 16 103 1/2). Mit der unterirdischen Raumplanung soll ein Instrument erforscht werden, das anhand vorsorgender Steuerungselemente einen an den Klimaschutzzielen der Bundesregierung orientierten Ausgleich unterirdischer Raumnutzungsansprüche erreicht. Dies folgt den Zielen des Koalitionsvertrages, wonach „die Grundlagen für eine unterirdische Raumplanung angestrebt werden“. Im Forschungsvorhaben „Unterirdische Raumplanung werden die grundlegenden geowissenschaftlichen, planerischen und rechtlichen Zusammenhänge  untersucht und es wird aufbauend auf den Ergebnissen eines Vorgängervorhabens nun die praktische Umsetzbarkeit der unterirdischen Raumplanung eingehend untersucht.

30.7.2014

Das Umweltbundesamt veröffentlicht auf einer Presskonferenz in Berlin die Ergebnisse des im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführten F+E Vorhaben FKZ. 3712 23 220: Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas - insbesondere aus Schiefergaslagerstätten, für welches wir das Arbeitspaket 7 "Nutzungskonkurrenzen und Naturschutz" erarbeitet haben. Das Vorhaben wird in der Presse vielfach zitiert, denn es dient dem Umweltbundesamt als aktuelle Argumentationsgrundlage zum Fracking (Link hier).

24.3.2014

Die Stadt Flensburg beabsichtigt in den kommenden Jahren umfangreiche Baulandentwicklungen im Bahnhofsumfeld umzusetzen. Im Rahmen der geplanten städtebaulichen Aufwertung des Gebietes wird der bestehende Flächennutzungsplan geändert und es werden verschiedene Bebauungspläne entworfen. Die OECOS GmbH hat von der Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung mbH den Auftrag erhalten, die Umweltprüfungen für die o.g. Bauleitpläne durchzuführen (Näheres hier).

10.3.2014

Aus der Beteiligung am KLIMZUG-NORD-Vorhaben sind neue Ergebnisse veröffentlicht worden: ROTTGARDT, E., RUNGE, K. (2014): Naturschutzverträglichkeit von Klimaanpassungsmaßnahmen – Effiziente Feldberegnung als Fallbeispiel. In Kompetenzzentrum Klimaanpassung: KLIMZUG NORD – Kursbuch Klimaanpassung S. 70-71

03.02.2014

Der Endbericht des vom Umweltbundesamt beauftragten F&E-Vorhabens zum Fracking wird im Juni 2014 veröffentlicht werden. Unsere vorläufigen Ergebnisse werden ausführlich in der "Welt" vom 1.2.2014 besprochen (Link zum "Welt"-Artikel).

15.05.2013

Am 15. Mai 2013 fanden in Rostock die Erörterungstermine gemäß § 4 der Seeanlagenverordnung (SeeAnlV) i.V.m. § 73 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) für die Offshore-Windparks Baltic Eagle und Ostseeschatz im Bereich der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) statt. Dabei stellte die OECOS GmbH unter Leitung von apl. Prof. Dr. Ing. Karsten Runge den Einwendern, Betroffenen und beteiligten Behörden die Ergebnisse der durchgeführten Umweltuntersuchungen zu den Schutzgütern des § 2 UVPG sowie die zu erwartenden Umweltwirkungen durch den Bau, die Anlage und den Betrieb der beiden geplanten Offshore-Windparks vor.

SuedLink-Info-Veranstaltung 2016 im Landkreis Werra-Meißen
Prof. Dr. Karsten Runge (OECOS GmbH) und Dr. Peter Durinke (De Witt) auf SuedLink-Infoveranstaltung 2016 im Landkreis Fulda
Ausschussgründung Weserversalzung im Bündnis Hamelner Erklärung. OECOS Geschäftsführer Prof. Dr. Karsten Runge vorne links.