


Auftraggeber: Technische Universität Clausthal, Institut für Energietechnik
Umweltaspekte des Vorhabens "Grundlaststrom aus der Nordsee"
Die TU-Clausthal-Zellerfeld führte im Jahr 2008 im Auftrag des BMU eine Machbarkeitsstudie mit dem Titel „Netzintegration von Offshore Großwindanlagen – Grundlast von der Nordsee“ durch. Die zentrale Idee dabei ist eine Verstetigung des Stromflusses in von Offshore-Windparks ableitenden Seekabeln durch eine zusätzliche Verstromung der in der deutschen Bucht anstehenden, bisher und solo wenig wirtschaftlichen Erdgasvorkommen sowie durch eine zusätzliche Anlage von Druckluftspeicherkavernen in Salzlagerstätten unter der deutschen Bucht. Die ersten Ergebnisse sind sehr erfolgversprechend, das Interesse der Industrie ist vorhanden und ein Pilotvorhaben - gedacht ist an eine Erprobung am Standort "Borkum West" - könnte irgendwann in eine Realisierung einmünden.
Die OECOS GmbH führte eine Vorabeinschätzung umweltplanerischer Fragestellungen im Rahmen der durchzuführenden Machbarkeitsstudie durch. Im Einzelnen wird dabei das Hybrid-Kraftwerk Offshore mit den Teilen Gasverstromung, Kavernerspeicher, Wind unter Umweltgesichtspunkten betrachtet. Nach der Identfifikation der aus umweltplanerischer Sicht kritischen Punkte wurden Handlungsempfehlungen entwickelt.