Immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren in Schleswig-Holstein

Die OECOS GmbH bearbeitet vor dem Hintergrund des Standorts in Hamburg als einem Schwerpunkt der Windenegienutzung regelmäßig Umweltverträglichkeitsstudien, Artenschutzberichte und Landschaftspflegerische Begleitpläne im Rahmen der Planung und Errichtung von Onshore-Windparks. Diese Studien werden stets als Teilunterlagen der immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsanträge verlangt. 

Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein plante z.B. einer unserer Auftraggeber im Landkreis Rendsburg-Eckernförde die Errichtung von drei Windenergieanlagen. Gemäß der Liste der „UVP-pflichtigen Vorhaben“ der Anlage 1 Nr. 1.6.3 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) besteht für die Errichtung und den Betrieb einer Windfarm mit 3 bis weniger als 6 Windenergieanlagen die Pflicht zur Durchführung einer standortbezogenen Vorprüfung des Einzelfalls. Der Antragsteller hat sich unabhängig vom Ergebnis der standortbezogenen Vorprüfung entschieden, eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zur Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVP) in jedem Fall zu erarbeiten. Des Weiteren ist stets ein Landschaftspflegerischer Begleitplan erforderlich, denn die Errichtung von Windenergieanlagen stellt zumeist eine Veränderung der Gestalt oder Nutzung von Grundflächen dar, die die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes gemäß § 14 BNatSchG erheblich beeinträchtigt. Die OECOS GmbH hat die entsprechenden Studien im Rahmen des Genehmigungsverfahrens auf der Grundlage eigener faunistischer Kartierungen ausgearbeitet.